U11 F startet mit viel Schwung in die neue Saison

Nach dem etwas unglücklichen fünften Platz beim Jahrgangsturnier des BBV waren wir alle gesapnnt, mit welchem Selbstbewusstsein Team Blau der 2007-er in den Saisonbetrieb starten würde. Zu Beginn stand ein Besuch bei BGZ an einem Donnerstagnachmittag an. Die Mammuts waren hoch motiviert, das merkte man schon beim Aufwärmen, doch das erste Zehntel wurde gleich mal ein wenig verschlafen, die Zehlendorfer gingen 6:3 in Führung. Schon im Zweiten aber übernahmen die Friedenauer das Kommando und konnten mit schönen Rebounds und guten Pässen einen 6:2-Lauf hinlegen und die Führung übernehmen. Diese sollten sie auch nicht wieder hergeben. Zehntel um Zehntel konnte mit konzentrierter Verteidigung und gutem Zusammenspiel der Vorsprung ausgebaut werden, am ende stand es 72:53 für die Mammmuts. Statistik-Chef Tobi erläutert die Hauptgründe dafür: „44 Rebounds und 21 Steals sprechen eine deutliche Sprache. Dazu lag die Feldwurfquote bei fast 50 Prozent!“ Das sind wir tatsächlich nicht gewohnt von unseren 2007-ern … 🙂 Lediglich die 32 Turnover und 0 von 7 Dreierveresuchen  im Korb hinterließen einen kleinen faden Beigeschmack.

Es haben gespielt: Lino, Ben, Paavo, Luca, Richard, Deion, Caine und Mathéo.

Wenige Tage später wartete göeich eines der heißesten Tänzchen der Saison auf die Mammuts: SSC Südwest hieß der Gegner, und das sind immer besondere Spiele für unsere Jungs, denn Südwest ist das einzige Berliner Team, das wir noch nie besiegen konnten. Ob die Mammuts wie in der vorigen Begegnung wieder völlig verkrampft und kopflos oder konzentriert zu Werke gehn würden, wurde schnell geklärt: Von Anfang entwickelte sich ein hoch spannendes Duell mit tollen Aktionen und guter Defense auf beiden Seiten. Der Spielstand lag in den ersten drei zehnteln selten mehr als zwei Punkte auseinander. Im vierten Zehntel wurde die gute Defense der Mammuts dann endlich belohnt, sie konnten sich einen Sechs-Punkte-Vorsprung erspielen, zur Halbzeit  waren sie sogar acht Punkte vorne, absolute Premiere gegen Südwest!
Jetzt nur nicht nachlassen! Und die Mammuts können an ihre gute Leistung anknüpfen, schrauben den Vorsprung im Sechsten auf 12 Punkte hoch! Ja, was ist denn hier los? Doch in der Pause zum siebenten Zehntel scheint sich ein unsichtbarer Kobold aufs Spielfeld geschlichen zu haben, der fortan seine Hände über den Südwest-Korb hielt. Die Friedenauer erspielten sich mit tollem Einsatz weiterhin Chance um Chance, holten Rebound um Rebound, doch sie brauchten oft vier bis fünf Anläufe, um den Ball im Korb unterzubringen. Südwest dagegen hatte deutlich weniger Wurfchancen, traf allerdings viel öfter, und so kämpften sich die Lankwitzer immer weiter ran, bis sie im Neunten nur noch 2 Punkte hinten lagen. Die Mammuts stemmten sich mit aller Kraft dagegen und hatten weiterhin ihre Möglichkeiten, doch das Wurfglück glänzte einfach durch Abwesenheit. Südwest aber kämpfte unermüdlich und wurde belohnt: Mit einem 11:1-Lauf im letzten (!) Zehntel machten sie den Sack zu und enstchieden das Spiel 56:48 für sich.
Tränen auf der Friedenauer Bank, so dicht waren wir wirklich noch nie dran gewesen, Südwest zu schlagen. Aber ein Spiel muss nunmal bis zum Ende konzentriert gespielt werden. Wer sich 20 Wurfmöglichkeiten mehr erspielt als der Gegner (87:67) und fast doppelt so viele Rebounds holt (41:23), dagegen aber 10 Prozentpunkte weniger Punkte macht ud Freiwürfe trifft, hat halt leider das Nachsehen. Gratulation an Südwest, wir freuen uns auf das Rematch in Friedenau!

Es haben gespielt: Lino, Ben, Richard, Deion, Caine, David und Felix

Eine Woche später war Lok Bernau in der Münchener Straße zu Gast. In den ersten beiden Zehnteln mühten sich die Mammujts noch, dann setzten sie mit einem 11.-Zehntel ein erstes Ausrufezeichen. Und sie spielten sich so richtig den Südwest-Frust von der Seele, hatten auf jede Aktion der Bernauer eine Antwort und konnten mit ihrem schönen Passspiel (9 Assists!), 15 Steals und wieder mal deutlicher Rebound-Überlegenheit die Führung halten. Leider nicht ausbauen, wie es sich die Coaches vielleicht gewünscht hätten, aber am Ende stand ein verdienter und deutlicher 61:47-Erfolg.

Es haben gespielt: Lino, Alex, Richard, Deion, Caine, David, Lenny, Mathéo, Ben und Felix.

Beim letzten Spiel vor den Herbstferien waren wir bei ALBA 2 in der Schützenstraße, der Trainingshalle der Profis, zu Gast. Ob die beeindruckende Spielstätte unsere Jungs beflügeln oder einschüchtern würde? Zunächst sah es nach Letzterem aus, ALBA ging im ersten Zehntel mit 4:2 in Führung und lag auch nach dem zweiten noch 14:13 vorne. So langsam fanden die Mammuts aber ihren gewohnten Rhythmus wieder und erinnerten sich an ihre Stärken, das gute Passspiel, die Rebound-Arbeit und die Steals. Nach dem dritten Zehntel lagen sie erstmals mit einem Punkt vorne, es folgten ein 12:3- und ein 12:5-Zehntel, zur Pause lagen sie 42:25 vorne. Auch Zehntel Nr. 6 und 7 ließen sie nichts anbrennen, 55:34 stand es vor dem achten. Doch dann zeigten die Albatrosse, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hatten und kamen mit einem donnernden 14:0-Zehntel ins Spiel zurück. Friedenau vor dem letzten Zehntel nur noch mit neun Punkten vorne, und plötzlich lagen die Nerven blank, ALBA dagegen legte erst richtig los! Zwei Dreier, einen Zweier und einen Freiwurf konnten sie noch versenken, doch em Ende reichte es doch nicht, unsere Mammuts machten es zwar spannend, ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen, 65:61 stand es am Ende für Friedenau. Auffallend an diesem Spiel war auf jeden Fall die Freiwurfquote, beide Teams bekamen insgesamt jeweils 21 zugesprochen, unsere Jungs konnten jedoch weniger als halb so viele im Korb versenken wie ALBA. wir haben zu tun … 🙂

Es haben gespielt: Alex, Ben, Richard, Deion, Caine, David, Mathéo und Felix.

Alles in allem ein sehr schwungvoller Auftakt für diese Saison, insbesondere das heiße Spiel gegen Südwest war toller Basketball und hat viel Lust auf  mehr gemacht! Jungs, ihr seid gerade in einer ganz besonderen Phase, wo ihr Teambasketball und den Zauber guten Passspiels so richtig für euch entdeckt. Weiter so!

Fotos: Robert Sidor, Robert Dabitz